Es könnte sein, dass ich mich verliebe.
- carmensonjajud

- 12. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Die Wahrscheinlichkeit ist sogar ziemlich gross.
Denn ich verliebe mich regelmässig.
In meiner Arbeit.

Ich trete für einen Zeitraum als unabhängiger Aussenblick in Unternehmen ein.
Ich beobachte Entscheidungsprozesse. Führe Gespräche mit Führung und Mitarbeitenden. Erkenne Dynamiken, die im Alltag unbewusst mitwirken.
Am Ende entsteht ein ehrliches, differenziertes Bild, das sichtbar macht, was Führung und Wirkung tatsächlich prägt.
Und genau dort beginnt meine „Verliebtheit“.
Nicht in Perfektion.
Sondern in Echtheit.
In Mut, sich selbst im Spiegel zu begegnen.
In Mut, Verantwortung nicht zu delegieren.
In Mut, Echtheit nicht nur zu fordern – sondern vorzuleben.
Echtheit ist kein weicher Wert. Echtheit ist für mich ein kraftvolles Fundament. Und ja – sie fordert mich selbst immer wieder heraus. Ehrlich hinzuschauen ist nicht bequem. Aber genau dort entsteht innere Klarheit.
Und diese Klarheit ist es, die ich auch in Organisationen sichtbar mache. Sie ist die Grundlage für tragfähige Entscheidungen, für langfristigen Erfolg und für gelebte Menschlichkeit.
Wie oft bekommt Führung einen wirklich unabhängigen Blick auf sich selbst?
Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment für einen ehrlichen Blick von aussen.




Kommentare